KEIN KUMPANEI-VERKAUF AN BERGGRUEN
KEIN KUMPANEI-VERKAUF AN BERGGRUEN
Für RA-Kosten & Andere-Kosten gegen Berggruen :

Plakat-Dieb:

Dieses bekannte Plakat wurde gestohlen

von  Nicolas Bergruen

Holdings ,

des Hr. Nicolas  Berggruen

dem Asset Manager bekannten  

Hr. Marku* Braun* abreißen

lassen & wurde anschließend gestohlen !

 

BEWEISE:

Das haben zwei Zeugen gesehen +

Foto´s mit Kennzeichen des Fahrzeuges +

Dunkeles Fahrzeug mit polizeilichen

Polnisches Kennzeichen CAL 36 VC !!!

 

Dies wurde zur Polizeilichen Anzeige gebracht,

wegen Sachbeschädigung + Diebstahl des Plakates.

Nicolas Berggruen(-Video) ist zum Kotzen & bis zur 23 min. vorspulen...
Auf der Karibik-Insel-Tortola versteuert Nicolas Berggruen Holdings GmbH =0€...
Blender oder Spender?
Der Sammler Heinz Berggruen
Als der Kunsthändler, Kunstsammler und Journalist Heinz Berggruen am 23. Februar 2007 starb, ordnete Berlin Trauerbeflaggung für seinen Ehrenbürger an. Dieser hatte 2000 für 253 Millionen Euro seine Sammlung klassischer Moderne an die Stiftung Preußischer Kulturbesitz verkauft - ein Schnäppchen. Jetzt ist eine Biografie über Heinz Berggruen erschienen, die den Kunstmäzen in ein negatives Licht rückt - und die polarisiert.
Picasso, Klee, van Gogh, Matisse - 165 Bilder der klassischen Moderne, eine atemberaubende Sammlung, die Heinz Berggruen gehörte und seine Passion war. "Diese Bilder und ich, wir sind wie eine Wohngemeinschaft", sagte Berggruen 2004.
Keine wirklich neuen Fakten
Die Berliner verehrten ihren "Philanthropen", ihren "Kunstwohltäter", weil er ihnen 2000 seine Sammlung vermacht hatte - für 253 Millionen Mark. Ein Geschenk, ein Glücksfall, so dachte man damals. Berggruen und Berlin - eine Liebegeschichte der Superlative. "Was haben wir uns die Versöhnerfigur Berggruen kosten lassen?", fragt die Biografie "Heinz Berggruen - Leben und Legende". Auf 452 Seiten versucht die Autorin Vivien Stein den Mäzen vom Sockel zu stoßen. Wirklich neue Fakten bietet Stein nicht. Sie interpretiert aber die Person Berggruen als schlitzohrigen Geschäftsmann und Steuervertuscher, der für seine Vorteile in Berlin bewusst die "Judenkarte" gespielt habe. "Er hat dem sehr zugespielt", sagt Vivien Stein. "Wenn ich das höre als Deutscher, dass ein Jude nach Berlin kommt und sagt, 'endlich wieder deutsche Sprache', dann bewegt das etwas in mir. Das Publikum wurde genauso in die Irre geführt wie wahrscheinlich die Presse und zum Teil auch die Politik."
Es ist ein wütendes Buch und rührt Deutschland auf. Da wird ein Ehrenbürger Berlins posthum demontiert. Die andere Frage lautet: Hat die Berliner Kulturpolitik sich tatsächlich über den Tisch ziehen lassen, weil es damals so gut ins Image passte? "Man hat Berggruen nicht hofiert", sagt Michael Naumann, der ehemalige und erste Kulturstaatsminister Deutschlands. "Er war kein Fürst. Sondern man hat ihm ein Angebot gemacht, das er nicht verweigern konnte. Die Absicht war klar, und zwar diese Sammlung nach Berlin zu bringen. Das war auch vernünftig." Klaus-Dieter Lehmann, der ehemalige Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz: "Ich beurteile ihn noch so, wie ich ihn bis 2007 beurteilt habe, nämlich als großzügig. Berggruen hat eine wunderbare Sammlung nach Berlin gebracht und war ein fairer, witziger, intelligenter Mensch."
Nie mit einem Berliner Kulturpolitiker gesprochen
Vivien Stein zeigt uns, wie akribisch sie Fakten zusammengetragen hat, um ein anderes Bild von Berggruen zu zeichnen. Allerdings hat sie nie mit einem der Berliner Kulturpolitiker gesprochen. Trotzdem: Sie wolle entlarven, wie viel Privilegien einer genoss, der Berlin - so wie sie es nennt - "Lagerbestände" verkauft habe. "Das, was er nach Berlin brachte, war das, was im Moment auf Lager war", so Stein. "Es gab schon ein paar Stücke, die er sehr lange hatte, aber dazwischen war das, was kam und ging. Zum Beispiel einen Klee hat er, nachdem er das Metropolitan Museum beschenkt hat, verkauft und wieder verkauft. Das ist nicht das, was ein Sammler tut. Er hat den pensionierten Kunsthändler gespiegelt, um als Sammler ohne Betriebskosten, ohne Steuer, Kunsthandel zu betreiben."
Tatsache ist: 53 Millionen Mark hat Berlin für diese Bilder bezahlt, 200 der Bund. Stein zweifelt daran, ob es externe Schätzungen gegeben habe. Die Berliner hätten sich nicht richtig beraten lassen. Da gibt es Widerspruch. "Ich kann mir allerdings nicht vorstellen, dass ohne unabhängige Schätzungen gekauft wurde", sagt Stefan Koldehoff, Kunstmarkt-Experte beim Deutschlandfunk. "Da hätte der Bundesrechnungshof nicht mitgespielt." Dazu Michael Naumann: "Erstens war es ein ganz normales Geschäft. Zweitens zu äußerst vorteilhaften Bedingungen für die Bundesrepublik, für Berlin und für die Stiftung 'Preußischer Kulturbesitz'. Wenn Sie die Sammlung anschauen, die seiner Zeit schätzungsweise auf über eine Milliarde Mark geschätzt worden ist, und vergeichen mit den Preisen, die derzeit auf dem Kunstmarkt vorherrschen, würde ich sagen, ist diese Sammlung das Gleiche in Euro, also das Doppelte wert."
Antiesmitische Klischees -Stein sagt nein
Wer ist diese Vivien Stein, die so etwas schreibt? Ihre jüdischen Eltern emigrierten nach New York. Das Buch ist ihre erste Publikation. In Paris arbeitet sie für die Non-Profit-Organisation "International Astronomical Union". Dass sie in ihrem Buch antisemitische Klischees bediene, weist sie entschieden zurück. "Dadurch, dass er in bestimmten Abständen immer wieder die Koffer gepackt hat, gelang es ihm, Sachen hinter sich zu lassen und sich neu zu erfinden", sagt Vivien Stein. "Jetzt wird von der Presse behauptet, das sei eine typisch jüdische Eigenschaft. Das sage nicht ich, das sagt die Dame in der 'FAZ' und im 'Tagesspiegel' und ich glaube, es war auch noch die 'BZ'. Ich finde, sie sollten das Buch mal alle lesen und nicht nach vier Stunden solche Schnellschüsse abfeuern."
Was also ist dran an diesem Versuch der Demontage eines Denkmals? Möglicherweise war Heinz Bergruen nicht der Heilige, als den ihn Deutschland bislang gefeiert hat. Doch was ändert das? Das Verhältnis zwischen Sammler und öffentlicher Hand ist kompliziert und die Geschichte reich an Beispielen, in denen Sammler die öffentliche Hand unter Druck gesetzt haben. "Wir sitzen hier in Köln und da gibt es das Wallraf-Richartz-Museum, das umgenannt wurde, weil ein privater Sammler etwas geschenkt hat", so Stefan Koldehoff. "Das ist leider die Regel geworden. Bei Berggruen war das sicherlich anders." Da bleibt die Frage, warum kaufte Berlin so schnell im Jahr 2000, obwohl gerade die Dauerleihgabe bis 2016 gesichert war? Es hätte doch keine anderen Interessenten gegeben, sagt Stein.
Bitterer Nachgeschmack
Michael Naumann widerspricht: "Berggruen hatte seine Sammlung auch der Regierung Kohl angeboten. Sie hatten das abgelehnt. Und dann kam dieses Angebot an die Bundesregierung zurück. Ich war zuständig. Ich habe Gerhard Schröder dann in das Museum geführt. Und Herr Schröder schickte mir dann über den Kabinettstisch einen Zettel zu und da stand dann drauf, 'Michael du kriegst deine Millionen'".Heinz Bergruen kann uns seine Sicht nicht mehr erklären. Das bleibt als bitterer Nachgeschmack bei einem Buch, das - mit weniger Furor geschrieben - eine aufschlussreiche Sittengeschichte des Kunsthandels hätte werden können.
Quelle:http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/158571/index.html

Berggruen`s-Schnäppchen-Preis:

Grundstücks-Kaufpreis: (laut Zeitungs-Artikel & noch ist keine Vertrags-Offenlegung erfolgt)

17,5 Mio. € von geforderten 20 Mio.€ von der BimA,  also 2,5 Mio.€ weniger laut Ausschreibung !    

 

Warum 2,5 Mio. € weniger ?

 

Grundstücks-Größe: ( laut Angabe Berggruen)

80 000 qm²

 

Rechnung für Preis pro qm²:


175 000 00 : 80 000 = 218,75€/pro qm² !!!

 

Dieser Preis von 218,75€/pro qm² ist weit unter dem üblichen Marktwert/Bodenrichtwert für solche eine Immobilie in dieser Lage und mit dieser Infrastruktur !

 

Absoluter guter Lage mit direkter Stadt-Autobahn nähe und Öffentliche-Verkehr-Anbindung,usw. & etc...

 

Warum verkauft die Bima an Berggruen, so eine Immobilie weit unter dem Tatsächlichen Wert ?

 

Der Preis von 218,75€/pro qm² ist noch ohne Gebäunde-Wert, also bekommt Berggruen die Gesamte-Gewerbe-Gebäude noch Gratis dazu , also für 0€ !

 

Warum wird der Verkauf an Berggruen subventioniert bei diesem Schnäppchen-Kauf-Preis ?

 

Warum verkauft die BimA weit unter dem Durchschnittswert an Berggruen ?

 

 

 

Grundstückspreise Berlin

Die Quadratmeterpreise für Berlin sind keine offiziellen Bodenrichtwerte der Gemeinde/Stadt Berlin

 

Entwicklung der Quadratmeterpreise für Berlin

Tendenz:  
Grundfläche Aktuelle Werte September   Werte Vergangenheit August
  Ø in € 
pro m²
Min. in € 
pro m²
Max. in € 
pro m²
   Ø in € 
pro m²
Min. in € 
pro m²
Max. in € 
pro m²
 
bis 300 m² 596  24  1.495    538  24  1.495 
 
300 - 600 m² 249  29  1.270    283  39  1.270 
 
600 - 1200 m² 241  46  1.846    246  46  1.846 
 
ab 1200 m² 242  34  1.086    250  34  1.086 

 

Nachrichten aus Berlin, Deutschland und der Welt – Berliner Zeitung

In der Innenstadt wird's eng

Von Ulrich Paul
 
 
 

Die teuersten Grundstücke Berlins liegen am Pariser Platz. Ein Quadratmeter Boden hat hier einen Wert von 21 000 Euro. Das geht aus dem jetzt erschienenen Grundstücksmarktbericht 2009/2010 des Gutachterausschusses für Grundstückswerte hervor. Trotz Wirtschafts- und Finanzkrise hat sich der Wert der Grundstücke gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. "Der Grundstücksmarkt ist so stabil wie eh und je", sagte gestern der Vorsitzende des Gutachterausschusses, Reiner Rössler. Im vergangenen Jahr sind in Berlin Grundstücke, Häuser und Wohnungen im Gesamtwert von 6,5 Milliarden Euro verkauft worden. Das entspricht fast dem Umsatz aus dem Jahr 2008, als Immobilien im Wert von 7,2 Milliarden Euro den Besitzer wechselten. Der große Kaufrausch früherer Jahre ist jedoch vorbei. Zum Höhepunkt des Immobilien-Booms 2006 waren Kaufverträge im Wert von 14,8 Milliarden Euro beurkundet worden. Damals hatten vor allem ausländische Käufer Wohnimmobilien erworben und angesichts niedriger Mieten auf schnelle Gewinne gehofft - die Rechnung ging jedoch selten auf. "Die, die vor vier Jahren den Markt bestimmt haben, sind weg, teilweise gibt es sie gar nicht mehr", sagt Dirk Wohltorf, Vorstandsvorsitzender des Immobilienverbandes Deutschland in der Region Berlin-Brandenburg. Berlin sei zwar weiter im Fokus der Anleger, nur kämen die jetzt hauptsächlich aus dem Inland. Derzeit kaufen viele Anleger Immobilien nicht in der Hoffnung auf kurzfristige Gewinne, sondern um ihr Geld vor einer möglichen Inflation in Sicherheit zu bringen. Gerade erst habe er eine Wohnung in Tegel an einen Professor aus Hannover verkauft, der die Unterkunft als Ferienwohnung nutzen will, berichtet Wohltorf. Auf der Skala der teuersten Gebiete Berlins folgt nach dem Pariser Platz die Südseite des Kurfürstendamms und des Tauentzien zwischen Joachimstaler Straße und Wittenbergplatz: Hier ermittelte der Gutachterausschuss einen Bodenrichtwert von 17 000 Euro je Quadratmeter. Es folgen die Kreuzung Friedrichstraße/Unter den Linden sowie der Gendarmenmarkt mit jeweils 16 000 Euro pro Quadratmeter. Am Alexanderplatz kletterte der Bodenrichtwert von 4 500 auf 5 500 Euro. Er hat damit das gleiche Wertniveau erreicht wie die Schlossstraße in Steglitz. Der Bodenrichtwert wird auf Grundlage abgeschlossener Kaufverträge ermittelt und gibt die durchschnittlichen Quadratmeter-Werte von Grundstücken in bestimmten Gebieten an. Thielplatz besonders attraktiv Die Preise für Bauland für Einfamilienhäuser blieben zwar 2009 weitgehend stabil, dennoch gab es einige kleine Veränderungen. So wurden in Niederschönhausen rund um den Heinrich-Mann-Platz Grundstücke deutlich über dem Bodenrichtwert von 190 Euro je Quadratmeter verkauft, sodass der Gutachterausschuss den Bodenrichtwert nun auf 280 Euro heraufsetzte. Ähnlich entwickelten sich die Preise in Lichtenberg südlich der Bornitzstraße. Hier wurde der Richtwert von 140 auf 200 Euro angehoben. In unmittelbarer Nähe der Landesgrenze zu Brandenburg bröckelten die Preise dagegen in einzelnen Gebieten, sodass die Bodenrichtwerte um fünf bis zehn Euro abgesenkt wurden. Im Westteil gehört das Gebiet um den Thielplatz in Dahlem zu den attraktivsten Baugebieten. Hier wurde der Bodenrichtwert zum 1. Januar von 700 auf 740 Euro je Quadratmeter angehoben. Ähnlich gefragt sind Flächen an der Händelallee in Tiergarten, wo der Bodenrichtwert von 500 auf 600 Euro raufgesetzt wurde. In der City sind Bauflächen und Townhäuser besonders gefragt. Laut dem Grundstücksmarktbericht gibt es in Innenstadt-Kiezen kaum noch frei verfügbaren Wohnraum. Mietwohnungen werden verstärkt in Eigentumswohnungen umgewandelt. Weil auch normale Wohnungen als Apartments für Touristen vermietet werden, verringere sich das Angebot an Mietwohnungen immer weiter. Folge: Die Preise steigen. Im besonders gefragten Quartier südlich der Torstraße bis zum Hackeschen Markt liegt der Bodenrichtwert mittlerweile mit 850 Euro je Quadratmeter schon über den Werten der City-West von 800 Euro. ------------------------------ Preise für Bauland Einfamilienhausgebiete Ostteil Lage Preis in Euro/m2 Gute Wohnlagen: Wendenschloss, Orankesee (Hohenschönhausen), Majakowskiring (Niederschönhausen) 160 bis 260 Mittlere und einfache Lagen: Treptow-Köpenick: Alt-Glienicke, Adlershof, Bohnsdorf 85 bis 100 Johannisthal 100 bis 130 Baumschulenweg 100 bis 130 Grünau, Köpenick, Müggelheim, Rahnsdorf, Schmöckwitz, Friedrichshagen 70 bis 160 Pankow: Blankenfelde, Buch, Französisch Buchholz 80 bis 110 Niederschönhausen, Rosenthal 120 bis 150 Weißensee, Blankenburg, Karow, Heinersdorf 75 bis 140 Marzahn-Hellersdorf: Biesdorf, Biesdorf-Süd 85 bis 110 Biesdorf-Nord 85 bis 110 Kaulsdorf, Mahlsdorf 85 bis 110 Marzahn 90 bis 95 Lichtenberg-Hohenschönhausen: Falkenberg, Malchow, Wartenberg 85 bis 110 Hohenschönhausen 100 bis 130 Karlshorst, Friedrichsfelde 120 bis 140 Einfamilienhausgebiete Westteil Sehr gute Wohnlagen: Westend, Schmargendorf, Dahlem (Nord), Grunewald 520 bis 740 Gute Wohnlagen: Dahlem (Süd), Zehlendorf, Nikolassee, Wannsee, Lichterfelde (Nord), Steglitz, Lankwitz (Nordwest), Spandau (Pichelsdorf/Weinmeisterhöhe), Tiergarten (Händelallee) 280 bis 700 Frohnau 250 Mittlere Wohnlagen: Wilmersdorf (Mansfelder Straße) 520 Ruhleben, Eichkamp, Lankwitz, Lichtenrade, Hermsdorf, Waidmannslust 180 bis 260 Einfache Wohnlagen: Gatow, Haselhorst, Staaken, Marienfelde, Mariendorf, Britz, Buckow, Rudow, Lichterfelde, Heiligensee, Lübars, Wittenau 140 bis 200 Spandau 130 West-Staaken 100 Kladow 160 Quelle: Grundstücksmarktbericht des Gutachterausschusses für Grundstückswerte. * Bodenrichtwerte (Stand 1. Januar 2010) ------------------------------ Karte: Durchschnittskaufpreise Foto: Blick vom Brandenburger Tor: Die Grundstücke rund um den Pariser Platz sind die teuersten in Berlin.

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Der Berliner Finanz-Senator-Nußbaum durchschaute das Spiel von Berggruen und stopptet den Verkauf an Berggruen !!!

 

Warum ist &/oder  will die BimA blind sein bei dem Verkauf an Berggruen ?

 

Vieleicht gibt Hr. Nußbaum Nachhilfe-Unterricht bei der BimA für Immobilien-Werte-Berechnungen ?

 

Ein Finanz-Senator muß rechen können und die Bima offenbar nicht , das Stinkt nach Korruption im Amt !

 

Korruption (von lateinisch corruptus ‚bestochen‘) im juristischen Sinn ist der Missbrauch einer Vertrauensstellung in einer Funktion in Verwaltung, Justiz, Wirtschaft, Politik oder auch in nichtwirtschaftlichen Vereinigungen oder Organisationen (zum Beispiel Stiftungen), um einen materiellen oder immateriellen Vorteil zu erlangen, auf den kein rechtlich begründeter Anspruch besteht.

Korruption bezeichnet Bestechlichkeit, Vorteilsannahme und Vorteilsgewährung. Die Korrumpierung hingegen beschreibt die Tätigkeit, eine korrupte Person oder Organisation zu bestechen.


 

 

23.03.12

Münzprägefabrik am Spreehafen

 

Finanzsenator stoppt Verkauf an Berggruen

 

Berlins Finanzsenator Nußbaum hat den Verkauf der früheren Münzprägefabrik am Spreehafen an Karstadt-Investor Nicolas Berggruen gestoppt. Der sollte das Grundstück wegen seines Nutzungskonzepts für 6,1 Millionen Euro erhalten – obwohl höhere Angebote vorlagen.

 

 

Foto: picture alliance / dpa/dpa
Berliner Haushaltsplan vorgestellt
Kritisch: Finanzsenator Ulrich Nußbaum will der Vergabe nicht zustimmen

 

Der Investor Nicolas Berggruen soll eine Berliner Immobilie in Top-Lage zu einem günstigen Preis erwerben dürfen. Der Liegenschaftsfonds will nach Informationen von Morgenpost Online der Berggruen Holding die Alte Münze am Spreehafen in Mitte für 6,1 Millionen Euro verkaufen, obwohl auch Gebote mit einer kulturnahen Nutzung über acht und zehn Millionen Euro vorliegen.

 

Begründet wird diese Vergabe damit, dass auch der durch seine Übernahme des bankrotten Karstadt-Wahrenhauskonzerns bekannt gewordene Berggruen mit seinem Angebot den Verkehrswert der früheren Münzprägefabrik überschreite. Die Gutachter hatten für das Objekt am Mühlendamm einen Preis von 5,17 Millionen für angemessen erklärt.

 

Der Deal ist aber noch nicht perfekt. Denn auch der Verkauf an Berggruen gehört zu den geplanten Direktvergaben von Grundstücken und Objekten aus dem Landesvermögen, die Finanzsenator Ulrich Nußbaum (parteilos, für SPD) vergangene Woche gestoppt hat: "Warum sollen die Berliner mit ihren Steuergeldern einen internationalen Investor mit vier Millionen Euro subventionieren", fragt der Finanzsenator.

 

Mit neuen Studio von Herbert Grönemeyer

 

Für einen Verkauf an den Sohn des gestorbenen Kunstsammlers und Berliner Ehrenbürgers Heinz Berggruen hatte sich die Senatswirtschaftsverwaltung der Senatorin Sybille von Obernitz (parteilos, für CDU) gegenüber dem Finanzsenator stark gemacht. Die Investoren würden dort ein "Kreativ-Quartier" schaffen, mit Ateliers, frei gestaltbarer Fläche für Events, aber auch Wohnungen sowie 4000 Quadratmeter Mietbüros für Kreativunternehmen. 3000 Quadratmeter sollen zwei Event-Agenturen als Firmensitz für zusammen 80 Mitarbeiter beziehen.

 

Als besonderer Akzent sollte dort eventuell das Studios des Rock-Musikers Herbert Grönemeyer einziehen. Diese Nutzung wollte Berggruen für zehn Jahre garantieren. Zudem sagte er zu, zehn Millionen Euro in das Gebäude zu stecken. Dem Finanzsenator ist das zu wenig. Wenn schon, dann sollte diese Struktur dauerhaft festgeschrieben sein. Auf das Angebot, das Objekt über 100 Jahre in Erbpacht zu übernehmen, wollten die Berggruen-Leute jedoch nicht eingehen. In diesem Fall hätte Berlin die Möglichkeit, bei einer geänderten Nutzung den Verkauf rückabzuwickeln oder nachträglich mehr Geld zu fordern, falls das Objekt noch lukrativ verwertet werden sollte.

 

Eine Vertreterin der Nicolas Berggruen Holdings teilte am Freitag mit, das Unternehmen habe zu keinem Zeitpunkt ein Angebot erhalten, die Alte Münze in Erbpacht zu übernehmen.

 

2008 bereits fast verkauft

 

Denn für die Alte Münze hätte Berlin mehr Geld erhalten können, wenn nicht irgendwann die Entscheidung gefallen wäre, aus dem Gebäude einen Kulturstandort zu machen. 2008 verkündete der Geschäftsführer des Berliner Liegenschaftsfonds, Holger Lippmann, stolz, man habe die als schwierig geltende Immobilie für einen "sehr guten Preis" verkauft. Käufer war der nordrhein-westfälische Projektentwickler Frankonia Eurobau. Man habe die Alte Münze erworben, verkündete das Unternehmen 2008 in einem Firmenprospekt.

 

Dort seien im Innenbereich ein moderner Büroneubau geplant, zudem Luxuswohnungen zur Spree hin. Frankonia wolle insgesamt 52 Millionen Euro in das Objekt mit 9200 Quadratmeter investieren, hieß es seinerzeit. Die Firma aus dem Landkreis Viersen gehört zu den renommierten deutschen Entwicklern, hat in Berlin unter anderem das von der Bahn genutzte Büroquartier am Nordbahnhof gebaut. In Arbeit ist das Palais Theising an der Behrensstraße gegenüber der Komischen Oper.

 

Gebäude für Kultur und Events

 

In den aktuellen Informationen der Firma taucht die Alte Münze jedoch nicht mehr auf. Man sei nie in den Kaufvertrag eingetreten, heißt es von Frankonia. Dem Vernehmen nach hatte sich in der Finanzkrise 2009 ein Kapitalgeber zurückgezogen. Obwohl die Entwickler diese Lücke schließen konnten, nahm der Liegenschaftsfonds das zum Anlass, sich von Frankonia zu trennen. Denn auch die politischen Vorlieben hatten sich verändert. Seit 2009 wird die Alte Münze für Kultur und Events zwischengenutzt. Bekanntestes Ereignis war das temporäre Restaurant Pret à Diner, mit dem Gastronom Klaus Peter Kofler während der Berlinale Stars und Szene in die Münze lockte.

 

Wer jedoch wann entschieden hat, dass hier eben lieber Kultur und keine Büros gewünscht seien, ist nicht aufzuklären.

 

Hier setzt die Grundsatzkritik Nußbaums an derartigen Direktvergaben unter Marktpreis an. "Wenn es darüber einen Beschluss des Parlaments gäbe, wenn wir klare Förderrichtlinien hätten, die eine Subvention rechtfertigen, dann hätte das eine transparente, ordentliche Grundlage", sagte Nußbaum.

 

In den vergangenen Tagen war es zum Konflikt zwischen Nußbaum, Stadtentwicklungssenator Michael Müller (SPD) und Teilen der SPD-Fraktion gekommen, weil Nußbaum alle Direktvergaben gestoppt hat, bis die Grundlagen für eine neue Liegenschaftspolitik verabschiedet sind. Dabei geht es nicht vorrangig um Grundstücke, die Müller günstig abgeben will, damit diese dort preiswerten Wohnraum schaffen. Die meisten betreffen Objekte, für die eine kulturelle oder soziale Nutzung angestrebt wird.

 

© Berliner Morgenpost 2013 - Alle Rechte vorbehalten

Quelle: http://www.morgenpost.de/berlin/article1934846/Finanzsenator-stoppt-Verkauf-an-Berggruen.html#


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